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© Henrik Müller 2015
Schon als Kind galt mein größtes Interesse jedem Nachbarshund, und ich habe meine Eltern jahrelang genervt, bis ich endlich mit 12 Jahren meinen                                                                           allerersten Hund, einen Deutschen Schäferhund, bekam. Leider war dieser für den Hundesport                                                                           nicht geeignet und auch ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen blassen Schimmer, was so                                                                           ein Hund wirklich leisten kann. Mitte der 80er Jahre bekam ich durch einen glücklichen                                                                            Zufall meinen Rüden Schako. Ein sechsjähriger Einhoder ohne Papiere mit völlig unzugänglichem                                                                            Wesen, der in seiner Jugend mal die SchH2 gemacht hatte.
Wir kamen glänzend miteinander aus und starteten direkt im nächsten Jahr auf der Landessausscheidung Westfalens (DVG). Mit Schako habe ich zahlreiche Prüfungen und Pokalkämpfe abgelegt. Ein Hund, den ich zu jeder Tages-und Nachtzeit auch ohne Training führen konnte. Er wurde 12 Jahre alt. Sein Nachfolger « Rocco vom Ahauser Schloss » war ein ganz anderes Kaliber. Ein wunderschöner KKL1 Rüde, den ich aber zu jeder Prüfung akribisch vorbereiten musste. 1990 wurde ich mit Rocco Stadtmeister von Hamm und gewann einige Ortsgruppenprüfungen und konnte dreimal an Kreisausleseprüfungen teilnehmen. Leider musste ich Rocco kurz vor seinem 12. Geburtstag einschläfern lassen.
Mein nächster DSH war eine Hündin: « Sweetie vom Mühlenbruch ». Sie wurde zwar von mir noch bis SchH 3 ausgebildet, entsprachaber nicht meinen Vorstellungen von einem Gebrauchshund. 1997 wurde Henrik geboren und wir kauften uns ein Haus mit grossem Garten, wo wir dann zwei Jahre später anfingen zu züchten.
Michael hatte ebenfalls schon jahrzehntelange Erfahrung auf Leistungs- und Schauebene und war durch seinen Beruf als Diensthundeführer bei der Bundeswehr eng mit der Ausbildung von Gebrauchshunden verbunden. Die Idee, selbst zu züchten, kam uns allerdings erst, als wir den Rüden « Buster Adelmannsfelder Land » sahen. Buster hatte damals gerade SchH 1und wir waren mehr als beeindruckt von seinen Qualitäten.
Passend zu ihm kauften wir uns unsere erste Zuchthündin« Nanni vom Berg am Ort », die ich durch meine jahrelange DVG Zeit bereits kannte. Mit Nanni haben wir die Würfe A-D gezogen und den Grundstein für unsere Zucht gelegt. Sie hat uns wunderbareHunde geschenkt und ist bis zu ihrem letzten Tag gesund undmunter gewesen. Unser Ziel ist es, über ihre Töchter und mittlerweile Enkel, weiterhin gesunde und gut pigmentierte Gebrauchshunde mit ansprechender Anatomie zu züchten. Wie gut diese Blutlinien funktionieren, konnten wir in den vergangenen Jahren unter Beweis stellen.
Unser wichtigstes Gut ist unsere Mutterlinie, die wir auch in Zukunft aus und in Richtung Alexia verfolgen werden. Mittlerweile haben wir eine enge Inzucht (3-2) auf Alexia realisiert und haben hier 100 % körfähige und sporttaugliche Hunde erhalten. Von 7 Hunden sind alle vollzahnig, haben keinerlei andere zuchtausschliessende Fehler und sind bis auf einen Hund alle mit den Bestnoten ED1 und HD1 bewertet. Über unsere herausragenden Hündinnen und unseren Ausnahme rüden Pike werden wir diesen Weg weiter beschreiten.

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